Dortmund. Was tun, wenn Mama oder Papa frühmorgens, am späten Abend oder an Wochenenden und Feiertagen arbeiten müssen, Kitas, Kindergärten, Schulen oder die offene Ganztagsschule geschlossen haben und weder Familie, Freunde oder Nachbarn bei der Kinderbetreuung einspringen können? In solchen Fällen kann das Mütterzentrum Dortmund mit seinem Projekt „Eulen & Lerchen“ helfen. Denn seine ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter decken genau diese sogenannten Randzeiten ab und helfen so den betroffenen Müttern und Vätern, Familie und Beruf besser unter einen Hut zu bringen.
Das Mütterzentrum Dortmund und die Städtischen Seniorenheime Dortmund (SHDO) haben nun einen entsprechenden Kooperationsvertrag geschlossen. Das ist, so SHDO-Geschäftsführerin Elisabeth Disteldorf, nur konsequent, stellen Pflegende doch an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr die Betreuung und Versorgung der ihnen anvertrauten Menschen sicher.
Von der Kooperation werden vorerst in erster Linie die jungen Leute profitieren, die im Ausbildungshaus der SHDO eine Ausbildung in den Pflegeberufen absolvieren. Und das Angebot von „Eulen & Lerchen“ ist dort bereits auf großes Interesse gestoßen, so Pflegedienstleiterin Catherine Irineo.
Das Mütterzentrum sucht gezielt Frauen und Männer, die ehrenamtlich als Betreuungsperson arbeiten wollen, bildet diese aus und begleitet sie während ihres Einsatzes. Dieser Einsatz findet in der Wohnung der Familie statt und ist reine Kinderbetreuung, wie Kira Berger vom Mütterzentrum betont. – Das Projekt „Eulen & Lerchen“ wird vom Jugendamt der Stadt Dortmund gefördert.


